LEGO Horizon Adventures: Schleppender Start auf Steam für Sony

LEGO Horizon Adventures: Schleppender Start auf Steam für Sony

Das neue Spiel LEGO Horizon Adventures hat einen enttäuschenden Start auf Steam hingelegt, was die jüngsten Bemühungen von Sony, seine PlayStation-Titel auf dem PC-Markt zu etablieren, weiter belastet. Laut Daten von SteamDB erreichte das Spiel heute lediglich einen Spitzenwert von 602 gleichzeitigen Spielern – der niedrigste Wert für ein PlayStation-publiziertes Spiel auf der Plattform überhaupt. Zum Vergleich: Sackboy: A Big Adventure, ein Port von 2022, hatte zu seinem Start noch 610 gleichzeitige Spieler, obwohl es sich um eine verspätete Veröffentlichung handelte.

Die enttäuschende Zahl hat in der Gaming-Community für Aufsehen gesorgt, vor allem, weil LEGO Horizon Adventures ein vollständig neues Spiel ist und nicht wie Sackboy als Port auf den PC kam. Der Launch auf Steam, einer Plattform, auf der die Horizon-Reihe normalerweise recht erfolgreich ist, stellt daher eine besonders bittere Enttäuschung dar.

Zusätzlich zur Steam-Version ist LEGO Horizon Adventures auch auf der Nintendo Switch und der PlayStation 5 erhältlich, was den Fokus auf die Steam-Zahlen nicht abschwächt. Die geringe Spielerzahl auf dieser Plattform lässt jedoch Raum für Spekulationen, wie gut das Spiel insgesamt abschneiden wird. Sony wird hoffen, dass sich die Zahlen spätestens am Wochenende verbessern, doch angesichts des enttäuschenden Starts bleibt die Frage, wie viel Raum nach oben noch bleibt.

Dieser Launch reiht sich in eine Serie von erfolglosen PC-Veröffentlichungen von Sony-Titeln wie Concord, Until Dawn und Horizon Zero Dawn Remastered ein, die ebenfalls schlecht starteten. Der geringe Andrang bei LEGO Horizon Adventures könnte darauf hindeuten, dass Sony trotz seines Erfolgs auf der PlayStation-Konsole weiterhin Schwierigkeiten hat, PC-Spieler zu überzeugen.

Ob sich die Zahlen von LEGO Horizon Adventures im Laufe der Zeit noch verbessern werden, bleibt abzuwarten. Doch die ersten Tage lassen wenig Raum für Optimismus, und die Frage bleibt: Warum konnten die Entwickler aus diesen Fehlern bei der PC-Umsetzung nicht lernen?

Bildquelle: The LEGO Group