Legends of Zelda: Tears of the Kingdom: Spiel des Jahres?

Legends of Zelda: Tears of the Kingdom: Spiel des Jahres?

Und wieder grüßt das Murmeltier: Ein weiterer Vertreter des Zelda-Franchises ist nun erschienen und nach dem Erfolg mit dem Ablager Breath of the Wild, welches allgemein als Errungenschaft der Spielegeschichte angesehen wird, war natürlich die Frage, ob Nintendo weiter auf diesem Niveau abliefern kann.

Beginnen wir mit der Story die erzählt wird.
Wir möchten euch natürlich wie immer nicht spoilern, denn die Geschichte ist durchaus erlebenswert, deswegen kratzen wir so gut es geht nur an der Oberfläche um euch das wichtigste mitzugeben.
Nur so viel: Link gerät in eine weitere Katastrophe und wacht in einer Insel auf, wo das klassische Zelda beginnt: Looten, Skills aufbauen und den Boss besiegen – die kreativste Story hatte Zelda aber nie, schlecht ist sie jedoch keinesfalls, die Parallelen zum Vorgänger sind an manchen Stellen aber doch recht deutlich, wer Breath of the Wild gespielt hat, wird einige Passagen wiedererkennen.
Was zudem aber auch noch auffällt: Tears of the Kingdom ist voll von Nebenquests, man bleibt quasi nie auf der Hauptstory und verfällt eigentlich größtenteils in Nebenquests, die mal mehr und mal weniger unterhaltsam sind; wer aber den Vorgänger noch nicht gespielt hat, wird hier einen ähnlichen Aha-Effekt haben, wie bei Breath of the Wild.

Nun wollen wir euch jedoch neue Features des Spiels vorstellen, denn davon sind ein paar dazu gekommen.
Ein neues Feature ist die „Ultrahand“ womit man, teilweise so wie „die Macht“ aus Star Wars, Gegenstände bewegen und aufheben kann. Dies funktioniert mit einem Stein genauso gut wie mit einem Baumstamm, was eine gewisse Erheiterung beim Spieler erzeugt, wenn man sie richtig einsetzt.
Mit der Hand kann man auch über aus mehreren Holzstämmen ein Floß oder aus Brettern eine Brücke zusammen setzen, was die Bewegungsmöglichkeiten erweitert.
Was viele interessieren dürfte: Das Kampfsystem ist relativ ähnlich, auch das von vielen verhasste Feature, dass Waffen irgendwann kaputt gehen wurde übernommen, wobei hier es durch Fähigkeiten gekontert werden kann.

Doch wie sieht es mit der Grafik beim neuen Zelda aus?
Die Nintendo Switch sieht sich ja zunehmender Kritik ausgesetzt zu wenig Leistung zu haben um erträgliche Grafik abzuliefern, insbesondere die jüngeren Pokemon-Teile gaben hier wenig Hoffnung.
Überraschenderweise jedoch läuft das Spiel erstaunlich flüssig mit 30 FPS durch, vielleicht sollte Nintendo das nächste Pokemon vom Zelda-Entwickler machen lassen.
Zusätzlich seht es dabei aber auch wirklich nicht schlecht aus, wobei die Comic-Grafik da natürlich hilft. Wir haben hier definitiv nicht das neue Crysis geliefert bekommen, aber hässlich ist auch irgendwie anders – der Konsole entsprechend jedenfalls.

Doch wie sieht unser Fazit aus?
Wir wollen hier wirklich nur einen kurzen Überblick liefern, dieses Spiel hat es absolut verdient erkundet zu werden.
Für Spieler, die Breath of the Wild schon gespielt und geliebt haben, ist dies natürlich nicht der Quantensprung den der Vorgänger geliefert hat.
Trotzdem ist das eine gelungene Weiterentwicklung und insbesondere die Spieler, die vielleicht Breath of the Wild nicht mehr ganz im Kopf haben, dürfen sich auf ein verdammt gutes Spiel freuen.
Die Optik ist stimmig, die Story in Ordnung, das Feeling in der Welt fantastisch, die 60 Euro sind wirklich gut investiertes Geld.
Ist es das Spiel des Jahres jetzt schon? Gute Frage, es kommen noch ein paar große Titel wie Diablo 4 heraus, aber mit TotK hat Nintendo auf jeden Fall schon gut vorgelegt.

INDIGO Rating: 9 / 10

Bildquelle: Nintendo