PlayStation 5 dominiert weiterhin den US-Konsolenmarkt im Januar 2026, während die Switch 2 einen beeindruckenden Start hinlegt
Laut dem aktuellen Bericht von Circana hat die PlayStation 5 von Sony im Januar 2026 erneut die Spitze des US-Konsolenmarktes erobert. Sie führte sowohl bei den Verkaufszahlen als auch beim erzielten Umsatz. Direkt dahinter landete die neue Nintendo Switch 2, die ebenfalls in beiden Kategorien einen starken zweiten Platz belegte und maßgeblich zum Anstieg der Hardware-Ausgaben beitrug.
Insgesamt erreichte der US-Videospielmarkt im Januar 2026 ein Volumen von beeindruckenden 4,7 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 3 Prozent gegenüber den 4,559 Milliarden US-Dollar, die im Januar 2025 erzielt wurden. Haupttreiber dieses Wachstums waren ein deutlicher Anstieg der Ausgaben für Abonnements um 23 Prozent und ein solides Plus von 16 Prozent im Hardware-Segment. Diese positiven Entwicklungen konnten einen leichten Rückgang der Ausgaben für Zubehör um 5 Prozent mehr als ausgleichen.
Die Hardware-Ausgaben kletterten auf 248 Millionen US-Dollar, verglichen mit 213 Millionen US-Dollar im Vorjahr – eine bemerkenswerte Steigerung. Obwohl die PlayStation 5 die Führung bei den Verkaufszahlen und dem Umsatz behielt, verzeichnete sie einen Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zum Januar 2025. Die Xbox Series-Konsolen mussten einen noch stärkeren Rückgang von 27 Prozent im Jahresvergleich hinnehmen, und die ursprüngliche Nintendo Switch erlebte einen massiven Einbruch von 79 Prozent.

Trotz dieser Rückgänge spielte die neue Nintendo Switch 2 eine entscheidende Rolle. Ihr starker Einstieg in den Markt und der zweite Platz bei den Verkaufszahlen sowie dem Umsatz sorgten dafür, dass die gesamten Hardware-Einnahmen kräftig angekurbelt wurden. Ihre Performance hat die negativen Zahlen der anderen Plattformen erfolgreich kompensiert und deutet auf einen vielversprechenden Start im US-Markt hin.
Im Bereich Software und Inhalte konnten wir ebenfalls positive Entwicklungen beobachten: Die Ausgaben stiegen um 3 Prozent auf insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar. Hier waren es erneut die Abonnementdienste, die das Wachstum maßgeblich vorantrieben. Inhalte für Konsolen verzeichneten ein Plus von 2 Prozent, während PC-Inhalte leicht um 1 Prozent zulegten. Lediglich die mobilen Ausgaben gingen geringfügig um 1 Prozent zurück.
Bei den Software-Charts behauptete sich "Call of Duty: Black Ops 7" bereits den zweiten Monat in Folge an der Spitze der Gesamtliste und war auch auf PlayStation-Plattformen der absolute Favorit. Auf den Plätzen zwei und drei folgten "NBA 2K26" und "Madden NFL 26". Eine besonders bemerkenswerte Leistung zeigte "Final Fantasy VII Remake": Nach der Veröffentlichung von Versionen für die Switch 2 und Xbox Series schoss es von Platz 225 im Dezember auf einen beeindruckenden neunten Platz im Januar nach oben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Januar-Zahlen einen Hardware-Markt im Umbruch aufzeigen. Die PlayStation 5 bleibt zwar trotz jährlicher Rückgänge an der Spitze, doch die Switch 2 etabliert sich bereits früh in ihrem Lebenszyklus als entscheidender Wachstumsmotor. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich diese Dynamik in den kommenden Monaten entwickeln wird.